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Juli 29, 2021

Lampenfieber - die Leiden des jungen Redners

“Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert vom Moment der Geburt an - bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten.”

(George Jessel)

So kurz vor dem Auftritt zittern die Knie und unser Mund wird trocken. Wir sind unter Stress. Das kann man so vor der Bühne so gar nicht gebrauchen. Jetzt könnte man sagen: Augen zu und durch. Aber wir haben noch ein paar weitere Methoden, die dir helfen werden, deinen nächsten Vortrag gut und sicher zu überstehen.

Lampenfieber - das braucht doch niemand! Oder?

Lampenfieber ist eine völlig natürliche Körperreaktion. Es wird Adrenalin produziert, das uns wacher und aufmerksamer macht. Zwei Dinge, die kurz vor einem Vortrag sehr nützlich und sinnvoll sind. Ein guter Redner überzeugt mit seiner eindrucksvollen Energie. Lampenfieber ist also wie ein Frische-Kick oder ein Booster für die benötigte Energie.

Aber wie geht man mit Lampenfieber um? Unser Körper reagiert auf unterschiedlichste Weise. Unsere Gefühle spielen verrückt. Unsere Gedanken kreisen wild umher und auch unser Körper reagiert. Jeder Mensch hat Lampenfieber. Es ist nur unterschiedlich stark ausgeprägt. Los wird man Lampenfieber nie, aber wir können den Umgang damit lernen. Wie geht man trotzdem selbstbewusst und positiv auf die Bühne?

4 Tipps für einen selbstsicheren und souveränen Auftritt

1. Hab Respekt, aber keine Angst.

Erstmal: Lampenfieber ist vollkommen normal. Du darfst Respekt vor deiner Aufgabe haben. Denn das führt dir dein Ziel vor Augen: Du möchtest echten Mehrwert bieten und dein Publikum begeistern. Genau das sollte dein Fokus sein. Was du deinem Publikum schuldest, ist also eine gute Vorbereitung. Das heißt: Üben, üben, üben.

Eine gute Vorbereitung gibt dir Sicherheit – das Gefühl des Kontrollverlusts schwindet nach und nach. Denn: Ja, du verlässt deine Komfortzone und wagst Neues. Aber du weißt genau, wovon du redest.

2. Trickse deinen Körper mit einem Ritual aus.

Wenn dir der Puls zu weit hoch geht und du das Gefühl hast, du könntest unsouverän sein, dann atme ruhig ein und aus. Stell dich aufrecht hin und wippe mit den Füßen von der Ferse bis zu den Fußspitzen. Dabei ist es wichtig ein gleichmäßig langsames Tempo zu halten. Wiederhole dies einige Male. Das Rollen der Füße senkt den Puls und beruhigt.

Suche dir dein Auftritts-Ritual bzw. eine Sofort-Maßnahme, wenn das Lampenfieber zuschlägt. Denn auch Rituale geben uns Sicherheit. Was hast du bisher gegen Lampenfieber gemacht, was dir wirklich geholfen hat? Schau, was sich für dich gut anfühlt und dich gut auf die Bühne vorbereitet. 

3. Strahle Selbstsicherheit aus.

So kurz vor ihrem Auftritt sind selbst die souveränsten Top-Speaker nervös. Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: Entweder man sieht ihnen die Aufregung an oder nicht. Es gibt eine ganz einfache Methode, um Selbstsicherheit auszustrahlen – nimm Blickkontakt mit deinem Publikum auf. Denn Menschen, die sich sicher sind, können Anderen in die Augen schauen.

Aber Blickkontakt allein führt noch nicht zu einem souveränen Vortrag. Auch deine Körpersprache muss gezielt eingesetzt werden. Einfach nur die Arme hängen lassen? Das wirkt schnell gelangweilt. Aber wohin mit den Händen? Die ideale Ausgangsposition für deine Hände ist kurz über dem Bauchnabel – im neutralen Bereich. Deine Ellenbogen kleben dabei nicht an dem Körper, sondern sind ganz locker.

Mit diesen beiden Techniken wirkst du schon viel selbstsicherer. Und wir haben noch eine gute Nachricht für dich: Unsicherheit dringt weniger nach außen, als man denkt. Wusstest du, dass das Publikum nur etwa ein Achtel deiner Gefühle wahrnimmt? Das ist in dem Fall doch schonmal beruhigend.

4. Glaub an dich und deinen Erfolg.

Erinnere dich an Situationen, in denen du echtes Können bewiesen hast und rufe dir das Gefühl in Erinnerung. Dingen, die super erfolgreich waren, schenken wir meist weniger Aufmerksamkeit. Jetzt darfst du dich aktiv an deine Glanzmomente erinnern. Sei es, dass du andere inspiriert oder zum Nachdenken gebracht hast.

Fokussiere dich darauf, was du mit deinen Worten bewegen kannst. Durch mutiges Auftreten und gezielte Worte setzt du jede Menge Kraft und Energie frei, die du automatisch auf deinen Zuhörer überträgst. 

Du willst einen Beweis? Dann lies dir mal folgende Zitate durch:

“I have a dream!” (Ich habe einen Traum!)

“Yes, we can!” (Ja, das schaffen wir”)

“Nothing will work unless you do!” (Nichts wird klappen, wenn du es nicht versuchst!)

Du kennst bestimmt mindestens eines dieser Zitate, oder? Hier hat Sprache teilweise riesige politische Bewegungen ausgelöst und ein Umdenken in den Köpfen der Menschen vorangetrieben – allein durch die Macht der Worte! Es wird also Zeit, dass auch du den Mund aufmachst und dich deinem Lampenfieber stellst.

Je öfter du den Schritt aus der Komfortzone wagst, desto größer wird dein Selbstvertrauen und der Glaube an deine Fähigkeiten.

Du möchtest Menschen fesseln und bei deinen Zuhörern lange im Gedächtnis bleiben? In unserem Video verrät dir der Keynote Speaker und Mentaltrainer Oliver Geisselhart, wie man mithilfe von Visualisierung und Storytelling gute Vorträge halten und zahlreiche Menschen erreichen kann. Hast du Lust, dich inspirieren zu lassen und die Menschen bei deinem nächsten Vortrag vom Hocker zu reißen? Dann sind Oliver Geisselharts Impulse genau richtig für dich.

Wir wünschen dir den Mut, aus der Komfortzone zu gehen - immer wieder - und dich dem Lampenfieber vor Vorträgen auszusetzen. Du wirst von Mal zu Mal bemerken, dass dir die Dinge, vor denen du Angst hast, immer leichter fallen.

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