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Januar 27, 2022

Vortrag halten: 5 Tipps für deine perfekte Keynote

Seit einigen Jahren suchen immer mehr Menschen den Weg auf die große Bühne. Bis man allerdings als professioneller Speaker durchstartet, kann es mehrere Jahre dauern. Besonders Speaking-Anfänger stellen sich immer wieder Fragen wie:

  • Wie beginne ich am besten einen Vortrag?
  • Was kommt in die Einleitung einer Präsentation?
  • Wie kann man eine Präsentation interessanter gestalten?

Damit dir deine Vorträge, egal ob als Anfänger oder Profi, zukünftig besser gelingen, haben wir dir in diesem Artikel insgesamt 5 praxiserprobte Tipps vorbereitet, die du für deine nächste Keynote nutzen kannst.

Du wirst sehen, dass die Ideen aus diesem Artikel dir zu mehr Bühnenpräsenz und einer besseren Wirkung bei deinen Zuhörern verhelfen werden. Wenn du also demnächst einen Vortrag halten musst, wird dieser bestimmt ein voller Erfolg.

Darüber hinaus kannst du dir hier unser kostenloses Workbook »Keynote Präsentation« herunterladen, mit dessen Hilfe du deine erste Keynote entwickeln oder eine bestehende Präsentation verbessern kannst.

Tipp 1: Wie beginne ich am besten einen Vortrag?

Deine Keynote kann inhaltlich noch so gut sein – wenn du den Einstieg verpatzt, könnte es sein, dass du das Interesse des Publikums schon zu Beginn deines Vortrags verlierst. Daher gibt es einige Tricks, mit denen du den Einstieg spannender und interessanter gestalten kannst. 

Besonders die ersten 10 Sekunden deines Vortrags entscheiden darüber, ob deine Keynote ein Erfolg wird. Mit innovativen Einstiegen gewinnst du direkt Aufmerksamkeit des Publikums und baust Spannung auf:

»Habt ihr gewusst? Bereits in 20 Jahren wird der Klimawandel für zahlreiche Naturkatastrophen verantwortlich sein. Wenn wir den Planeten retten möchten, müssen wir jetzt die Initiative ergreifen.«

Auch rhetorische Fragen können ein guter, erster Einstieg sein: 

»Hast du es satt, dass deine Ängste dein Leben bestimmen? Möchtest du nicht viel lieber zum Designer deines Lebens werden und dein Schicksal selbst bestimmen?«

Oder du startest mit persönlichen Erlebnissen, die gleichzeitig eine persönlichere Verbindung zwischen dir und dem Publikum entstehen lassen:

»Noch vor 3 Jahren konnte ich die Miete meiner Wohnung nicht alleine zahlen. Ich war mittellos und innerlich zerrissen. Wie ich den Weg aus meiner Lebenskrise geschafft habe, möchte ich Ihnen heute verraten.«


Neben der 10-Sekunden-Regel solltest du auch im Hinterkopf behalten, dass ein guter Vortrag vor allem aus Infotainment, also richtigen Kombination von Entertainment und Information besteht. Besonders zeitgenössische Speaker setzten beim Vortrag halten auf Infotainment, weil sich auf diese Weise das Publikum am besten abholen und Spannung erzeugen lässt.

Damit du aber auch während deiner Keynote nicht die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer verlierst, können unvorhergesehene Plot-Twists und Überraschungsmomente eine wahre Wunderwaffe sein. Beispielsweise kannst du einer offensichtlichen Geschichte eine unerwartete Wendung geben oder eine scheinbar persönliche Geschichte auf das Publikum spiegeln, sodass sich die Zuhörer in dieser wiedererkennen. 

Hast du selbst schon einmal Überraschungsmomente in deinen Vorträgen genutzt? Dann verrate uns deine Favoriten in den Kommentaren unter diesem Artikel. 

Tipp 2: Nicht den roten Faden aus den Augen verlieren

Viele Speaker neigen beim Vortrag halten dazu, groß auszuschweifen. Während ihres Vortrags springen sie von Thema zu Thema und verlieren dabei die eigentliche Kernbotschaft aus den Augen. Die Folge: Der Zuhörer kommt nicht mehr mit und verliert somit das Interesse an dir und deinem Vortrag. Daher solltest du immer den roten Faden, der zu deiner eigentlichen Kernbotschaft hinführt, im Auge behalten.

Dies gelingt dir am besten mit einer guten Keynote-Architektur. Hierbei kann man sich beim Vortrag halten an zahlreichen Methoden orientieren, die sich in der Praxis bewährt haben.

Eine davon ist die KAUB-Formel. Diese eignet sich besonders gut für Anfänger, die erste Erfahrungen als Keynote-Speaker sammeln möchten. Die KAUB-Formel besteht aus vier einzelnen Teilen: Der Kontaktphase, Aufmerksamkeitsphase, Unterrichtung und Bekräftigung. 

  • Die Kontaktphase: Zu Beginn solltest du mit einem “Eisbrecher” eine Beziehung zum Publikum aufbauen.
  • Die Aufmerksamkeitsphase: In dieser Phase wird das Publikum langsam zum Thema und den Kernbotschaften deines Vortrages hingeleitet.
  • Die Unterrichtung: Hier beginnt der Hauptteil des Vortrages. Du teilst wichtige Informationen mit deinen Zuhörern und verdeutlichst diese mit passenden Übungen.
  • Die Bekräftigung: Deine Keynote endet mit der Bekräftigung deiner Kernbotschaft(en). Der Zuschauer wird dazu animiert, diese dann auch in der Praxis umzusetzen.

Neben einem guten, strukturellen Aufbau deines Vortrags solltest du aber auch nicht die Interessen deiner Zuhörer vergessen. Menschen besuchen Vorträge und Seminare, weil sie sich einen persönlichen Nutzen für das eigene Leben daraus erhoffen. Heißt also im Umkehrschluss, dass dir dein Publikum nicht nur thematisch folgen können, sondern auch Schlüsselbotschaften aus deinem Vortrag entnehmen sollte.

Statt sich daher während des Vortrags mit eigenen Erfolgen zu profilieren, solltest du als guter Speaker auf die Probleme der Zuschauer eingehen und mögliche Lösungsansätze präsentieren.

Tipp 3: Wie gestalte ich einen Vortrag interessanter?

Einen Vortrag halten ist wie eine Reise, auf die du deine Zuschauer mitnimmst. Auf dieser Reise will dein Publikum Gefühle erleben und nicht ausschließlich mit trockenen Informationen gefüttert werden. Vermeide deshalb unbedingt, deine Keynote wie eine Uni-Vorlesung zu gestalten.

Denn je trockener dein Vortrag, desto schneller verlierst du die Aufmerksamkeit deines Publikums. Und das ist für jeden Speaker doch das absolute Horror-Szenario. Deshalb gilt: Bringe in deine Keynote unbedingt emotionale Elemente ein, um so die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer zu behalten.

Persönliche Geschichten und Anekdoten können deine Keynote zusätzlich unterstützen,  da sie deine Botschaften beim Vortragen greifbarer machen und sich deine Zuhörer besser mit den Inhalten identifizieren können. Deine Geschichten und Anekdoten können alles sein: emotional, spannend, schaurig, persönlich, traurig etc. Hauptsache, sie unterstreichen die Kernaussage und das Thema deines Vortrages und verbildlichen deine Worte.

Besonders beliebt sind beispielsweise auch “Zero-To-Hero-Stories”, bei denen eine Person oder Gruppe den Weg von schweren Umständen hin zum Erfolg schaffen, da sie Spannung aufbauen und Mitgefühl erwecken.

vortrag halten tipps

Tipp 4: Integriere dein Publikum 

Die Zeiten, in denen der Referent monoton am Rednerpult stand und seine Inhalte einfach nur runterratterte, sind schon lange vorbei. Heutzutage erwartet das Publikum mehr – Und darauf solltest du in deinem Vortrag auch unbedingt eingehen. Welche Möglichkeiten du dazu hast, möchten wir dir jetzt verraten:

  • Fragen stellen: Als Keynote-Speaker kannst du das Publikum mit einbeziehen, indem du aktiv Fragen stellst. Wenn du besonders spontan bist, kannst du die Antworten sofort in deinen Vortrag mit aufgreifen und für den weiteren Verlauf verwenden.
  • Gruppen-Übungen: Eine Nähe zum Publikum baust du vor allem durch Übungen auf. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Gruppenmeditation oder sonstige interaktive Elemente handeln.
  • 1 zu 1 Demonstration: Du möchtest Inhalte beweisen, die möglicherweise skeptisch betrachtet werden könnten? Dann demonstriere diese mit Übungen an einem Teilnehmer aus dem Publikum.

Auch Mitmach-Übungen sind ein starkes Werkzeug, um dein Publikum beim Vortrag halten einzubeziehen. 

  • Future Pacing: Hierbei handelt es sich um eine aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) stammende Übung. Der Zuschauer wird hierbei auf eine Reise mitgenommen. Auf dieser soll ihm suggeriert werden, welche Gefühle und welches Leben ihm bevorsteht, wenn er die Inhalte aus dem Vortrag in die Praxis umsetzt.
  • Publikums-Rapport: Rapport ist ebenfalls ein Begriff aus dem NLP und meint hierbei die wechselseitige Verbindung zwischen zwei Menschen oder einer Personengruppe. Diese kann bspw. hervorgerufen werden, indem das Publikum untereinander Übungen ausführt, die einen Gemeinschaftssinn bewirken.
  • Geführte Meditation: Eine geführte Meditation während einer Keynote kann einen enormen Effekt auf das Publikum haben. Diese trägt dazu bei, dass sich das Publikum in eine positive Gefühlslage versetzt und so voller Motivation den Vortrag verlässt, um im Anschluss die referierten Inhalte in die Praxis umzusetzen.

Zuletzt ist besonders eines wichtig während deines Vortrags: Dein Energielevel hochhalten. Ein moderner Speaker ähnelt heutzutage immer mehr einem Entertainer. 

Letzterer zeichnet sich stets durch ein hohes Energielevel aus. 

Deshalb ist es auch für dich als Speaker beim Vortrag halten wichtig, über ein hohes Energielevel zu verfügen, das dazu beiträgt, dass du dein Publikum mitreißt. Hier 3 kurze Tipps, wie du auf der Bühne mehr Power tankst:

  • Musik: Erstelle eine Playlist mit Liedern, die dich pushen und deine Energiereserven anzapfen. Dabei kann es sich beispielsweise um Lieder handeln, mit denen du positive Erlebnisse verbindest.
  • Sport: Keine Sorge! Du musst vor einer Keynote keinen Marathon laufen. Es reicht vollkommen aus, wenn du kurz vorher einige Gymnastik-Übungen ausführst oder auf der Stelle läufst. So schüttest du etwas Adrenalin aus und treibst deinen Energielevel voran. Beim Vortrag halten wirst du dann merken, dass du über wesentlich mehr Power verfügst.
  • Der innere Kinofilm: Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du die Bühne betrittst und das Publikum dir applaudiert. Bestimmt löst allein diese Vorstellung in dir Energie aus, die du dann für deinen realen Auftritt effektiv nutzen kannst.

Tipp 5: Sei authentisch

Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg. Das Publikum merkt sofort, ob du echt bist oder dich verstellst. Bleib deshalb deiner Linie treu und versuche, das Publikum auf natürliche Weise von dir zu überzeugen.

Bist du wirklich authentisch, so bleibst du Menschen in Erinnerung und sie werden sich an deine Individualität erinnern. Und genau das wird wiederum dazu führen, dass du dich aus der grauen Masse des Durchschnitts abhebst. Sobald du deinen nächsten Vortrag halten musst, solltest du daher folgenden Dingen unbedingt besondere Aufmerksamkeit schenken:

  • Die Macht der Stimme: Die Stimme ist dein wichtigstes Werkzeug. Spreche ruhig und mit bedacht, sodass deine Kernbotschaften deutlich verstanden werden kann.
  • Pausen gezielt nutzen: Pausen tragen dazu bei, dass wichtige Inhalte und Botschaften besser vom Publikum aufgenommen und verinnerlicht werden. Hierbei solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Pausen genau passen, damit dein Vortrag nicht abgehackt wirkt.
  • Sprechtempo beachten: Viele Speaker machen den Fehler, ihren Vortrag einfach runterzurattern, aus Angst, einen Fehler zu machen. Es ist aber vollkommen in Ordnung, wenn deine Keynote mal nicht zu 100 % perfekt abläuft. Viel wichtiger ist es, authentisch zu bleiben und nicht wie ein Roboter zu wirken.
  • Körpersprache gezielt nutzen: Als Speaker solltest du unbedingt auf eine selbstbewusste Körperhaltung achten. Drücke dabei die Schultern nach hinten und strecke die Brust raus. Auf diese Weise wirkst du präsenter und nimmst die Bühne besser ein.
  • Richtig bewegen: Wenn es darum geht, tiefgründige Botschaften zu vermitteln, dann solltest du dich mitten auf die Bühne stellen, deine Stimme senken und dein Sprechtempo verlangsamen. Möchtest du wichtige Informationen schnell hintereinander kommunizieren, dann kannst du dich von links nach rechts auf der Bühne bewegen. Die Amerikaner nennen diese Vorgehensweise “Tiggern”.

Zu guter Letzt kein Tipp, sondern ein absolutes Muss: Üben, üben, üben!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, denn selbst Top-Speaker wie Tobias Beck, Dr. Stefan Frädrich oder Michael Rossié nehmen sich stets ausreichend Zeit, um ihre Reden vorzubereiten. Wenn sie einen Vortrag halten, überlassen sie nichts dem Zufall.

Dein Ziel sollte stets ein Bühnenauftritt sein, der in Erinnerung bleibt. Und deshalb gilt auch für dich: Üben, bis die Keynote sitzt! Wenn du dir noch unsicher bist, wie du deine Keynote richtig aufbauen sollst, dann lade dir jetzt hier unser kostenloses Keynote-Workbook herunter.

So wird deine nächste Keynote garantiert zum Erfolg

In diesem Artikel haben wir dir 5 wertvolle Tipps vorgestellt, die du nutzen kannst, um die Qualität deiner Keynote zu verbessern. Mit den Tipps aus diesem Artikel wird es dir gelingen, dein Publikum zu faszinieren und mit deiner Keynote einen größeren Mehrwert zu bieten. 

Welcher der Tipps hat dir am besten gefallen? Hast du vielleicht noch andere Tipps, die du auf der Bühne nutzt und die besonders gut funktionieren? Wenn du einen Vortrag halten musst, worauf achtest du besonders? Teile deine Ideen gerne mit uns in den Kommentaren. Wir freuen uns sehr über weitere Anregungen.

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